Der Hirschkäfer (Lucanus cervus)ist der größte Käfer Europas. Die Männchen zeichnen sich durch einen stark verbreiterten Kopf und einen mächtigen, geweihähnlichen Oberkiefer aus und erreichen eine Körperlänge zwischen 30-75 mm.
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Das Licht der frühen Jahre.

1978 zeigte Volker Rossenbach
im Kunstverein Krefeld seine
Lichtobjekte, und war damit
einer der ersten Künstler in der
BRD, der mit dem Medium Licht
arbeitete. Zur Ausstellung gab
es einen Text des international
bekannten Lichtkünstlers
Adolf Luther. Siehe Text unten.
Adolf Luther

 

Volker Rossenbach

1944 geboren in Oberstdorf im Allgäu
1964 bis 1969 Studium an der WKS / FH Krefeld
Staatsexamen / Graduierung
1970 bis 1995 Tätigkeit als AD / CD
in internationalen Agenturen und GF in
der eigenen Agentur E/B/D Düsseldorf
Seit 1996 freie Tätigkeit als Maler und Grafiker
Lebt in der Eifel

 

Ausstellungen:
Kunstverein Krefeld
Art Duisburg
Generatorenhalle Viersen
Kramermuseum Kempen
Galerie Scholtes Geldern
L.B. Düsseldorf
AnDer, Mühlheim/Ruhr
und anderes

 

Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist der größte Käfer Europas. Die Männchen zeichnen sich durch einen stark verbreiterten Kopf und einen mächtigen, geweihähnlichen Oberkiefer aus und erreichen eine Körperlänge zwischen 30-75 mm. Die deutlich kleineren Weibchen werden maximal 40 mm groß, da der schmalere Kopf normal entwickelte Oberkiefer trägt. Die gesamte Lebensdauer eines Hirschkäfers kann bis zu acht Jahren betragen, wobei die Tiere den weitaus größten Teil ihres Lebens als Larve zubringen. Die Lebenserwartung der erwachsenen Käfer beträgt dagegen nur drei bis acht Wochen. Zwischen Ende Mai und August, vor allem in den Monaten Juni und Juli, fliegen die dämmerungs- und nachtaktiven Käfer um Baumkronen und sammeln sich an Saftflüssen von Bäumen (v.a. Eichen). Dort führen die Männchen Zweikämpfe um die Weibchen aus, wo es nach der Partnerfindung auch zur Kopulation kommt. Die Ablage der Eier erfolgt in die Erde an der Außenseite morscher Baumstubben sowie an Wurzeln lebender Bäume, v.a. an Eichen aber auch an anderen Laubbaumarten. Entscheidend für die Wahl des Eiablageplatzes sind der Zersetzungsgrad und die Feuchtigkeit des Holzmulms sowie die Anwesenheit spezifischer Pilze. Die Larven entwickeln sich im modernden Holz und benötigen 5-6 selten bis 8 zu Jahre bis zur Verpuppung, zu der die Larve das Holz verlässt und im Erdboden eine „Puppenwiege” anlegt. Bereits im Herbst schlüpfen die Käfer, verbleiben aber bis zum kommenden Frühjahr noch im Boden. Als Lebensräume werden von Lucanus cervus alte Eichen- und Eichenmischwälder sowie Buchenwälder mit einem entsprechenden Anteil an Totholz bzw. absterbenden Althölzern in südexponierter bzw. wärmebegünstigter Lage genutzt. Sekundär werden von der Art auch alte Parkanlagen, Gärten und Obstplantagen besiedelt. Der Hirschkäfer gilt als ausgesprochen ortstreu und zeigt trotz seiner Flugfähigkeit nur eine geringe Tendenz zur Ausbreitung.

 
 

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